Wir bauen uns ein Basecamp

Im November 2017 hat Herwigs Vater beschlossen – uns – zu seinem 80. Geburtstag ein Stück “Heimaterde” zu schenken. Dieses Stück ist ein 3000m² großer Grund in Dellach (Nähe Nötsch im Gailtal) und Teil des Bauernhofes seiner Verwandtschaft mütterlicherseits.

Allerdings handelt es sich dabei um Grünland (mit land- und forstwirtschaftlicher Nutzung) und somit war im ersten Schritt die Zustimmung der Grundverkehrskommision notwendig. In weiterer Folge, zur Nutzung als Urlaubsziel, wird aber auch eine Umwidmung notwendig sein.

 

Im Spätsommer 2018 wurde die vorhandene Traktorauffahrt ausgebaggert und mit 191 (!) Tonnen Schotter ein Abstellplatz für unseren Campingbus planiert. Allerdings noch ohne Tragschicht, sodass wir derzeit nur im Rückwärtsgang und mit viel Schwung auffahren können. Aber immerhin konnten wir die ersten Wochenenden am eigenen Grund  verbringen :)

 

Im Frühjahr 2019 genemigte uns die Gemeinde Nötsch einen Strom- und Wasseranschluss und erteilte auch ihre Zustimmung zur Einleitung eines Umwidmungsverfahrens in Bauland-Dorfgebiet.

 

Im Sommer 2019 verbrachten wir 2 Wochen in Dellach – ein erster Versuch aus einer Wiese einen Garten zu machen: wir legten einen kleinen Kräutergarten an; bauten uns einen Grill- und Chillplatz; nahmen unsere Gartendusche in Betrieb und rodeten / verhexelten Stäucher und Buschwerk.

Aber auch unsere nächste Umgebung erkundeten wir sehr intensiv:

1. Almkirchtag auf der Wertschacheralm

2. Wanderung auf den Oisternig

3. Mountain Bike Touren: Werbutz Alm, Bartolo Sattel, Pressegger See,…

Das Frühjahr 2020 brachte zunächst einmal die Enttäuschung über die Schwierigkeiten mit der Kärntner Landesregierung wegen der Umwidmung. Zunächst versuchten wir jedoch den Shut down (und somit den erzwungenen Stillstand) durch die Corona Krise auf unseren eigenen Campground mit diversen Erweiterungen im Garten (Apfelbaum, Ribisel, Fisolen, Zucchini,…) und verschiedenen MtB Touren (Kerschdorfer Alm – Windische Höhe; Badstube – Fischer Hube,…) und Wanderungen (Garnitzen Klamm, Weissensee Ostufer) optimal zu nutzen.

In weiterer Folge übernahm Evi die Diskussion mit den Vertretern der Gemeinde und der Landesregierung und es gelang ihr die Zustimmung für die Neuaufnahme unseres Umwidmungsverfahrens – mit nur leicht veränderten Grenzen – zu erreichen. Trotzdem beschlossen wir eine kleine Gartenhütte zur Unterbringung unserer Geräte zu bauen – zwar haben wir sie auf Paletten errichtet um jederzeit das Argument der Verstellbarkeit zu haben – aber wir haben nun deutlich mehr Platz!

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